PSA oder örtliche Betäubung

Bis zu einer Schwangerschaftsdauer von 17 Wochen Amenorrhö hat die Frau die Wahl zwischen einer Behandlung unter örtlicher Betäubung oder PSA (prozedurale Sedierung und Analgesie). Darüber hinaus verläuft der Eingriff grundsätzlich unter PSA.

 

Örtliche Betäubung heißt hier (Para)zervikalblock, keine Spinalanästhesie. Wenn die Frau angespannt ist, kann die Behandlung schmerzhaft sein.

 

PSA, auch leichte Narkose genannt, erfolgt in der Beahuis & Bloemenhovekliniek mit dem intravenösen Anästhetikum Propofol. Dieses Mittel wirkt einerseits schnell, andererseits lässt seine Wirkung aber auch schnell nach. Bei Anwendung durch erfahrene Anästhesisten ist es sehr sicher. Bei Allergie gegen Propofol kommt ein anderes Sedativum zum Einsatz. Neben der PSA erhält die Frau auch einen (Para)zervikalblock. Kontraindikation für eine PSA ist ein BMI von mehr als 40. Liegt der BMI zwischen 35 und 40, wenden Sie sich bitte an den medizinischen Koordinator.

 

Nach einer Behandlung unter PSA darf die Frau 24 Stunden lang nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.